Jawollja, ein vierseitiges Banjo sollte es sein !!! Mit Plektrum zu spielen, damit man sich nicht diese übungsaufwendigen Pickings reinziehen muss.

Ich war ja schon immer ein kleines Faultier in dieser Hinsicht ;o)

Ein Studienkollege (Grüße an Andreas Mahal !!!) bekam Wind von dieser Idee und verkaufte mir 1990 sein Banjo, da er mangels Geschick, wie er sagte, die Sache aufgegeben hatte...

Toll, dachte ich mir, wenig Geld für viel Krach !!!
Mein Fivestring-Banjo, perverserweise mit Pick gespielt...
Allerdings war es ein Fivestring-Banjo und ich sah mich schon Tage und Nächte diverse Rolls, Backrolls, und den ganzen Kram in den bespannten Resonatorkessel hämmern. Schließlich machte aber dann doch sehr bald meine mangelnde Geduld dem Vorsatz ein Ende und ich spielte mit dem Gedanken das schöne Instrument als Eierschneider benutzen...

Aber was soll's, nur den Kopf nicht hängen lassen, vielleicht könnte man ja hier auch mit der passenden Stimmung und einem Pick ein paar brauchbare Töne rauskitzeln...
Gesagt, getan, ein paar Akkorde und Melodiefolgen ausgetüfftelt, und ich war in der Lage, ohne Strom Musik zu machen...
Jipppiieeehhh !!!
Kurz nach dem Fall des eisernen Vorhangs erstand ich 1992 in der tschechischen Republik meine erste Mandoline. Ein relativ einfaches, schlichtes Instrument in Tropfenform mit Flachkorpus und ordentlicher Verarbeitung.Und noch dazu der super Preis: ca. 20 EUR bezahlte ich umgerechnet für den neuen stromlosen Krachmacher. Da kann man nicht viel falsch machen, dachte ich mir, sollte es mit dem Spielen nicht klappen, dann kann man es immer noch an die Wand hängen...

Am Anfang war's etwas zäh mit der Überei und Spielerei...
aber irgendwann war ich dann soweit und ich kaufte mir 1998 meine Samick in A-Form mit integriertem Pickup, für den richtigen "schamlosen" Sound.
Meine erste Mandoline, made in CZ...
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